Mehr Chancen für Integration in halleschen Stadtteilen
Eine Gesprächsrunde mit Stadtteilmüttern und -vätern zum Projekt
Wer in ein fremdes Land kommt, muss sich erst einmal zurechtfinden und sich mit den Gepflogenheiten auseinandersetzen. Es ist auch nicht so einfach alles zu verstehen, wenn eine andere Sprache gesprochen wird. Es gibt zwar Netzwerke verschiedener Communities, aber nicht alle Familien mit Migrationshintergrund werden dadurch erreicht. Das betrifft auch die Beratungs- und Hilfsangebote unserer Stadt.
Stadtteilmütter helfen, wenn soziale Arbeit Menschen nicht mehr erreicht. Sie sind eine wichtige Brücke zwischen verschieden Lebenswelten und Kulturen. Oft haben sie selber schon Integrationserfahrungen hinter sich. Sie sprechen die Sprache der Familien und verstehen ihren kulturellen Hintergrund. In anderen Städten sind solche Projekte erfolgreich. Die Chancen für eine Integration vergrößern sich dadurch.
In Halle gibt es seit geraumer Zeit auch Stadtteilmütter und -väter. In der Silberhöhe, Südstadt und Halle-Neustadt sind sie Ansprechpartner für Familien mit Migrationshintergrund. Radio CORAX hat mit den Stadtteileltern aus Halle-Neustadt gesprochen und sie eingeladen, uns etwas über ihre Arbeit zu erzählen.
Nadja Hagen von Radio CORAX hat sich mit unseren Gästen unterhalten. Zu Gast bei uns waren: Chau Chu Tan, Hanna Murad Mansour, Anna Tschistova und Sylvia Hörner.
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- Diskussionsforum
- für den Austausch
Vom Umgang mit historischer Bausubstanz in Halle
Eine Diskussionsrunde über den Verfall der Innenstadt.
Nicht nur seltene Pflanzen- und Tierarten stehen unter besonderem Schutz, auch historische Gebäude sind es uns wert, für uns und die Nachwelt erhalten zu werden. Dafür gibt es Denkmalschutz. Doch auch die besondere Spezie Mensch will geschützt werden. Zum Beispiel vor einstürzenden Gebäuden in der Stadt. Dafür gibt es die Gefahrenabwehr.
Unsere Stadt hat an historischen Gebäuden noch einiges zu bieten. Die verschiedensten Kulturepochen prägen unser Stadtbild. Von der Renaissance über Barock, Klassizismus oder Gründer- und Jugendstil gibt es bei uns zu sehen und zu erfahren. Doch diese Gebäude müssen instand gehalten werden. Das kostet viel Geld, was die Stadt und auch so mancher Eigentümer nicht hat. In solchen Fällen entscheidet leider die Zeit über das Schicksal der historischen Bauten. Sie zerfallen und müssen letztendlich abgerissen werden.
Wie das jüngste Beispiel, das Gebäude in der Schulstraße 11, gezeigt hat, kann solch ein Abriss auch zu Unmut führen. Insbesondere dann, wenn die Entscheidung für ein Abriss für die Einwohner der Stadt nicht nachvollziehbar ist.
Nadja Hagen von Radio CORAX hat dazu mit unseren Gästen diskutiert. Zu Gast bei uns waren: Jochem Lunebuch, der Leiter des Stadtplanungsamtes und Hendryk Löhr, Vorsitzende des Arbeitskreises Innenstadt e.V. .
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- Arbeitskreis Innenstadt e.V.
- Verein für Denkmalpflege u. Stadtentwicklung
- Diskussionsforum
- für den Austausch
Alternative Medien und -projekte in Halle
Das meiste was wir von der Welt da draußen erfahren wird uns durch Medien vermittelt. Da gibt es zum Beispiel die Klassiker wie Zeitungen, Radios oder Fernseher. Aber auch das Internet bietet unendlich viele Möglichkeiten sich darüber zu informieren, was sonst noch so auf der Welt passiert.
Doch wollen wir das auch wirklich immer so präsentiert bekommen, wie es die herkömmlichen Medien berichten? Sind wir nicht viel anspruchsvoller und wollen auch mal unsere Gehirnzellen trainieren? Sind wir nicht viel neugieriger und wollen auch über andere Themen erfahren, als welche uns herkömmlichen Medien präsentieren?
In Halle gibt es Medien und Projekte, die sich auf eine alternative und kunstvolle Weise mit Informationsvermittlung auseinander setzen. Radio CORAX macht das übrigens schon seit 10 Jahren. Am Wochende wird Geburtstag gefeiert. Aber auch das alternative Kulturmagazin DOCK 31 oder das Studio "atv-halle" initiieren Projekte und bieten Informationen für Subkultur in unseren Stadt.
Michael Nicolai von Radio CORAX hat dazu mit unseren Gästen diskutiert. Zu Gast bei uns waren Christian Schunke vom Stadtmagazin DOCK 31, Marlies und Andreas Splett vom Studio atv-halle und Götz Rubisch von Radio CORAX.
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- Dock31
- Die Alternative für Musik, Kunst & Kultur in Halle u. Umgebung
- atv-halle
- Fernsehstudio in Halle
- Diskussionsforum
- für den Austausch
Zukunft der Gewerkschaften
Eine Diskussionsrunde darüber, wie zeitgemäß Gewerkschaften sind.
Was würde eigentlich passieren, wenn es keine Gewerkschaften mehr gäbe? Wahrscheinlich müssten wir unser Geld selber auf Arbeit mitbringen. Arbeiten bis zum Umfallen. Bezahlte Pausen und Urlaub wollen sich die Unternehmen dann nicht mehr leisten. Um Gesundheits- und Arbeitsschutz dürfen sich die Arbeitnehmer gefälligst selber kümmern. Kündigungsfristen würden sicherlich auch abgeschafft, denn die nächste Arbeitskraft steht schon vor der Tür. Die Angestellten bei den Arbeitsgerichten hätten dann auch weniger zu tuen.
Doch wie haben sich Gewerkschaften im Laufe der Zeit entwickelt? Werden sie noch den Anforderungen an die moderne Arbeitswelt gerecht? Können Gewerkschaften in Zeiten prekärer Beschäftigungsverhältnisse, von Globalisierung und Erwerbslosenkarrieren noch ihrer sozialen Funktion gerecht werden?
Dazu hat Nadja Hagen von Radio CORAX mit unseren Gästen diskutiert. Zu Gast bei uns waren: Johannes Krause vom DGB, Lothar Philipp von der ver.di und Vertreter der Freien ArbeiterInnen Union Halle.
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- International Labour Organization
- Vertretung der ILO in Deutschland
- Deutscher Gewerkschaftsbund
- Region Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt
- Freie ArbeiterInnen Union
- Regionalgruppe Halle
- Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
- Ortsverband Halle
- Diskussionsforum
- für den Austausch
Der 17. Juni 1953 in Halle
Eine Gesprächsrunde über den Volksaufstand.
Zivilcourage zeigen, offen seine Meinung vertreten und sich engagiert für andere einsetzen, ist nicht für jeden selbstverständlich. Für Widerständler des DDR-Regimes war couragiertes Verhalten lebesgefährlich. Am 17. Juni 1953 gingen nicht nur ein paar Widerständler auf die Straßen, sondern fast das gesamte Volk. Der ganze Unmut über vorherrschende gesellschaftliche Zustände und Repressionen wurde nach draußen, auf die Straßen gebracht. Auch in unserer Stadt gab es am 17. Juni einen Volksaufstand.
Nun ist dieses Ereignis über 50 Jahre her. Viele Kinder und Jugendliche kennen die Ereignisse bestenfalls aus Büchern oder Ausstellungen. Wer Glück hat, den können die Urgroßeltern etwas aus ihrer eigenen Biographie dazu erzählen. Die meisten von uns waren jedenfalls nicht mit dabei.
Wir haben uns die Zeit genommen und den Tag ins kollektive Gedächtnis gerufen. Dazu hatten wir uns Gäste eingeladen, die sich persönlich und künstlerisch mit dem Volksaufstand in Halle auseinander gesetzt haben. Zu Gast bei uns waren: Frank Eigenfeld und die Filmemacher Marlies und Andreas Splett. Sie waren im Gespräch mit Nadja Hagen von Radio CORAX.
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- ATV Studio Halle
- Film-, Video-, Fernseh- u. DVD Produktion in Halle
- Zeitgeschichten e.V.
- Verein für erlebte Geschichte in Halle
- Diskussionsforum
- für den Austausch
Erinnerungskultur in unserer Stadt
Eine Diskussionsrunde über die Gedenktafel für Personen, die Halle im 2. Weltkrieg vor der Zerstörung retteten.
Personen, die uns wichtig waren, wollen wir nicht vergessen. Deswegen schaffen wir uns Rituale und Orte, damit sie in Erinnerung bleiben. In der privaten Erinnerungskultur sind das zum Beispiel Fotos, die sich auf den Schreibtischen oder Geldbörsen wiederfinden. Aber auch öffentliche Erinnerungskultur kann auf vielfältige Art und Weise betrieben werden. Wie zum Beispiel Gedenkstätten oder Straßennamen. Jeder gedenkt oder erinnert sich auf seine Weise. Das trifft nicht nur auf privates Erinnern zu, sondern auch auf öffentliches Gedenken. Gerade da gibt es unterschiedliche Werte, Interessen und Ansichten. Wer, wie , wo und wann gedacht werden sollte. Auch in Halle gibt es Diskussionen darüber. So verursachte beispielsweise der Vorschlag eine Gedenktafel heftige Diskussionen im Stadtrat.
Nadja Hagen von Radio CORAX hat dazu mit unseren Gästen diskutiert. Dabei waren Stadträte Dr. Hans-Dieter Wöllenweber, Robert Bonan und Dr. Erwin Bartsch.
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- Diskussionsforum
- für den Austausch
Gewalt in der halleschen Fußballszene
Eine Diskussionsrunde über die hallesche Fanszene.
Für manche Menschen ist Fußball nicht einfach so ein Spiel mit dem Ball, sondern das ganze Leben. Ob passiv vor dem Fernseher sitzend oder aktiv im Fußballstadion. Die Fans dieser Sportart verfallen immer wieder in eine Art Fußballfieber. Je nach Verlauf des Spieles werden dann in aller Gemeinsamkeit Emotionen ausgelebt. Positive und auch negative Ausdrucksformen der Fußballleidenschaft schwingen dann durch den Raum. Und immer wieder kommt es zu Vorfällen, wo nicht nur der öffentliche Raum in Mitleidenschaft gezogen wird, sondern die Emotionen auch an Menschen ausgelassen werden. Neben Randalen kommt es regelmäßig auch zu Schlägereien im Stadion. Es wurde auch schon von Überfällen außerhalb des Stadions berichtet, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Warum kommt es immer wieder zu Ausschreitungen in der Fußballszene? Welche Strategien und Konzepte können diese verringern oder gar verhindern?
Darüber hat Nadja Hagen von Radio CORAX mit unseren Gästen diskutiert. Zu Gast bei uns waren: Dr. Michael Schädlich (Präsident HFC), Steffen Kluge (Streetwork Fanprojekt), André Cierpinski (Verein Fußball ohne Gewalt) und Torsten Hahnel (Miteinander e.V.).
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- Podcast zu Kopfstoß.fm
- Gespräch mit Franziska Tenner, die Regisseurin des Films "Kategorie C"
- HFC-Fanszene e.V.
- Fanprojekt Streetwork
- Hallescher Fußballclub
- offizielle Vereinsseite
- Fußball ohne Gewalt e.V.
- landesweiter Verein gegen Gewalt im Fußball
- Miteinander e.V.
- Netzwerk für Demokratie u. Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.